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Was ist HEVC?

HEVC, auch H.265 genannt, ist ein Video-Codec, der bei spürbar niedrigerer Bitrate eine ähnliche Qualität wie H.264 liefern kann – also kleinere Videodateien.

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Kurz gesagt: HEVC, auch H.265 genannt, ist ein Video-Codec, der bei spürbar niedrigerer Bitrate eine ähnliche Qualität wie H.264 liefern kann – also kleinere Videodateien.

HEVC (High Efficiency Video Coding, H.265) erklärt

HEVC, auch H.265 genannt, ist ein 2013 veröffentlichter Standard zur Videokomprimierung und Nachfolger von H.264. Bei gleicher Bildqualität kann er die Bitrate oft deutlich senken, und er kommt gut mit 4K- und HDR-Video zurecht. iPhones nehmen in HEVC auf, wenn die Kamera auf High Efficiency steht, und viele Android-Handys bieten es ebenfalls an.

Die Unterstützung ist weit verbreitet, aber nicht universell. Apple-Geräte und neuere Android-Handys spielen HEVC ab, Windows braucht eventuell die HEVC-Videoerweiterungen aus dem Microsoft Store (ein kostenpflichtiges Add-on), und manche älteren Fernseher, Browser und Schnittprogramme können es nicht dekodieren.

Sagt ein Empfänger, ein Video lasse sich nicht abspielen, ist HEVC eine häufige Ursache. Eine Kopie in MP4 mit H.264 umzuwandeln, löst das meist – auf Kosten einer etwas größeren Datei.

HEVC vs. H.264 vs. AV1

H.264HEVC (H.265)AV1
Dateigröße bei ähnlicher QualitätAm größtenKleinerOft noch kleiner
Läuft aufFast jedem Gerät und BrowserApple-Geräten, neueren Android-Handys, vielen neueren Fernsehern; Windows braucht eventuell ein Add-onAktuellen Browsern und neueren Geräten
Typische NutzungTeilen, ältere Geräte, soziale MedienHandyaufnahmen, 4K- und HDR-VideoStreamingdienste und Webvideo

HEVC ist eine gute Wahl, um eigene Videos aufzubewahren und zu senden, wenn du weißt, dass die andere Person ein einigermaßen modernes Gerät hat. H.264 ist die Ausweichlösung, die fast immer funktioniert.

Rechenbeispiel: wie viel Platz HEVC spart

Die genaue Ersparnis hängt von Kamera und Szene ab, daher hier eine Veranschaulichung. Stell dir einen 5-minütigen Clip (300 Sekunden) vor, aufgenommen in H.264 mit 20 Mbit/s:

300 s × 20 Mbit/s = 6.000 Megabit. Geteilt durch 8 ergibt das Megabyte: 750 MB.

Erreicht HEVC eine ähnliche Qualität mit, sagen wir, 12 Mbit/s, hat derselbe Clip 300 × 12 = 3.600 Megabit, also 450 MB. Das sind 300 MB weniger zum Hochladen, für dieselben fünf Minuten.

So nimmst du Videos auf oder sendest sie, damit sie überall laufen

  1. Geh auf dem iPhone zu Einstellungen > Kamera > Formate und wähle Maximale Kompatibilität, um stattdessen in H.264 aufzunehmen. Manche Modi, etwa 4K mit 60 fps und HDR-Video, brauchen High Efficiency.
  2. Behalte bei bereits aufgenommenen Videos das HEVC-Original und erstelle für alle, die es nicht abspielen können, eine MP4-Kopie mit H.264.
  3. Sende das Original per Download-Link, damit es unterwegs nicht neu komprimiert wird, und sag dazu, welche Version welche ist.

Häufige Fragen

Ist HEVC dasselbe wie H.265?

Ja. HEVC und H.265 sind zwei Namen für denselben Videostandard.

Warum spielt mein HEVC-Video unter Windows nicht ab?

Unter Windows müssen eventuell die HEVC-Videoerweiterungen installiert sein. Alternativ wandelst du das Video in MP4 mit H.264 um.

Können Webbrowser HEVC abspielen?

Safari kann es. In anderen Browsern hängt es von Hardware und Betriebssystem des Geräts ab, es ist also nicht garantiert.

Verliert man beim Umwandeln von HEVC in H.264 Qualität?

Jede Neukodierung kostet etwas, und die H.264-Datei wird meist größer. Nutze eine hohe Qualitätseinstellung und behalte das Original.

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