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Was ist ein RAW-Foto?

Ein RAW-Foto enthält die unbearbeiteten Daten des Kamerasensors, damit Fotografen Belichtung und Farbe später ohne Qualitätsverlust anpassen können.

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Kurz gesagt: Ein RAW-Foto enthält die unbearbeiteten Daten des Kamerasensors, damit Fotografen Belichtung und Farbe später ohne Qualitätsverlust anpassen können.

RAW-Foto erklärt

Ein RAW-Foto sind die Daten, die der Sensor einer Kamera aufgezeichnet hat, gespeichert bevor die Kamera daraus ein fertiges Bild macht. Jeder Kamerahersteller hat sein eigenes RAW-Format: CR2 und CR3 bei Canon, NEF bei Nikon, ARW bei Sony und DNG, ein offenes Format, das Adobe und Apple ProRAW nutzen. Eine RAW-Datei braucht Bearbeitungssoftware, um daraus ein JPG oder TIFF zu machen.

RAW-Dateien sind groß, oft Dutzende Megabyte pro Stück, und ein Shooting kann Hunderte davon liefern. E-Mail, Messenger und soziale Netzwerke lehnen sie entweder ab oder wandeln sie in kleine JPGs um.

Um RAW-Dateien zu senden, pack sie in ein ZIP, damit die Serie zusammenbleibt, und sende es per Link, der jedes Byte erhält. Füge ein paar JPG-Vorschauen bei, wenn der Empfänger keine RAW-Software hat.

RAW vs. JPG

RAWJPG
Was es istSensordaten, noch nicht verarbeitetEin fertiges, komprimiertes Bild
Spielraum für BearbeitungViel: Belichtung, Weißabgleich und Schatten lassen sich weit verschiebenBegrenzt: Große Änderungen zeigen Tonwertabrisse und Rauschen
DateigrößeGroßViel kleiner
Öffnet sich inBearbeitungssoftware, die diese Kamera unterstütztJedem Handy, Computer und Browser

Viele Fotografen fotografieren RAW und JPG gleichzeitig: das JPG zum schnellen Teilen, das RAW für die ernsthafte Bearbeitung.

Rechenbeispiel: ein Shooting senden

Angenommen, ein Shooting ergab 300 RAW-Dateien mit je etwa 25 MB. Das sind 300 × 25 = 7.500 MB, etwa 7,5 GB. Zippen macht sie kaum kleiner, weil RAW-Dateien meist bereits komprimiert sind.

Bei 20 Mbit/s Upload: 7,5 GB sind 7,5 × 8.000 = 60.000 Megabit. Geteilt durch 20 sind das 3.000 Sekunden, etwa 50 Minuten unter idealen Bedingungen. Starte den Upload vor einer Pause statt kurz vor einer Deadline.

Häufige Probleme und Lösungen

  • Die Software des Empfängers öffnet die Dateien nicht: Neue Kameramodelle brauchen aktuelle Software. Ein Update löst das meist, oder die Dateien lassen sich mit Adobes kostenlosem DNG Converter in DNG umwandeln.
  • Bearbeitungen fehlen: Manche Programme speichern Bearbeitungen in kleinen .xmp-Begleitdateien neben dem RAW. Pack sie mit ins ZIP.
  • Das Foto wirkt am Handy in schlechter Qualität: Handys zeigen oft nur eine kleine, im RAW gespeicherte Vorschau. Die vollen Daten sind trotzdem da.

Häufige Fragen

Kann ich RAW-Dateien auf dem Handy öffnen?

Manche Foto-Apps können das, die Unterstützung hängt aber vom Kameramodell ab. JPG-Vorschauen sind für einen schnellen Blick sicherer.

Sollte ich RAW-Dateien vor dem Senden zippen?

Ja, der Bequemlichkeit halber. Sie werden kaum kleiner, aber ein ZIP hält den Stapel und eventuelle Filialdateien zusammen.

Ist DNG besser als andere RAW-Formate?

DNG ist ein offenes, dokumentiertes Format, das viele Programme lesen können, was die langfristige Kompatibilität fördert. Kameraspezifische Formate enthalten dieselbe Art von Sensordaten.

Warum sieht dasselbe RAW-Foto in verschiedenen Apps unterschiedlich aus?

Jede App wendet ihre eigene Standardverarbeitung auf die Sensordaten an, Farben und Kontrast können also variieren, bis du das Foto bearbeitest.

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